Rettungsdecken werden von Menschen immer in Notsituationen benutzt. Die Decken haben als Funktion zu umhüllen, vor Kälte zu schützen oder einfach gesagt: Schutz in Schocksituation. Auf den ersten Blick ist die Installation erstmal optisch reizend und auffällig, der Betrachter hat Spaß da rein zu gehen und hat Lust sich zu verlieren. Jedoch wenn man hineingeht in den « Schutz-Raum » wird einem klar dass man nicht so einfach hindurch gleiten kann sondern die Streifen blockieren teilweise den Weg. Man bleibt hängen, oder wird auch teils stranguliert, es wirkt bedrückend und die Wahrnehmung wird erstmal begrenzt durch den kleinen Raum. In dem Moment wird das Optische irgendwann zweitrangig. Genau so ist auch der Kampf in Notsituationen. Unsere Installation ist eine Art Spiegelung solcher Situationen.
Projekt entstanden während dem Kurs "Experimentelle Raumgestaltung" an der HTW Berlin. 
Konzept in Zusammenarbeit mit Hannah Edwards, Chiara Hoffmann und Anna Albold.

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